eBay hält an seinem Konzept fest - und es scheint aufzugehen

01.03.2009 22:00

"Tausende Angebote mit kostenlosem Versand", wirbt eBay auf der Startseite und verempfiehlt Verkäufer, welche das kaufmännische ein mal eins gelernt haben. Doch bei Verkäufern, die wenig Umsatz machen und überwiegend die sehr einseitig festgelegten Richtlinien des Auktionshauses missachten, scheint bei eBay die Gemütlichkeit aufzuhören.

Hier geht es zu den einzelnen eBay Shops:

ebay Werkzeugshop      Aldecor ebay Shop

 

Polymere ebay Shop      ebay Shop Handelsbedarf lotex24

 

So stellt eBay mit Einführung der Erneuerungen zum Bewertungssystem auch Verkäufer mit eindeutig unfair, erhaltenen, negativen Bewertungen ihrer Kunden auf die neue Form der Produktrückstufung. Der Verkäufer im virtuellen Auktionshaus erhält in seinem Admin Bereich die „rote Karte“ - Nichteinhaltung der eBay Grundsätze - wird in dunkelroter Farbe auf dem Bildschirm angezeigt. Das Auktionshaus hat für Verkäufer, nach eigenen Angaben, Richtlinien zum Handel bei eBay festgelegt. Nach intensiven Recherchen unseres Content Managers ist diese Richtlinie aber nicht greifbar. Sie lässt sich nicht bestimmen. Sie wird vollzogen und läuft 30 Tage. eBay steht zu seiner Geschäftspolitik. Der Verkäufer trägt ein kleineres Risiko durch herabgesetzte Einstellgebühren als noch im letzten Jahr, muss aber eBays "Positiv-Image" folgen. Dem Kunden darf kein Anlass zur Beschwerde gegeben werden.

Auf Verkäufer, die sich nicht intensiv mit den vielen Regeln im Auktionshaus beschäftigen, lege man keinen Wert, scheint es. Unser Content Manager vermutet, dass eBay mit aller Macht sein Image aufbessern möchte. Viele Verkäufer, aus der Vergangenheit, hatten dem Auktionshaus geschadet, weil diese eine Möglichkeit darin sahen, negativ bei einer unschönen, erhaltenen Bewertung gegen zu bewerten.

Lesen Sie auch die erste Mitteilung zu diesem Thema: - Internet-Auktionen - Ebay verbietet negative Käufer-Bewertungen für Verkäufer, vom 03.06.2008

Wie man solche Probleme elegant löst, darüber könnte sich eBay beim Auktionshaus Yatego informieren. Zielgruppen orientiert aufgebaut, mit einem funktionierenden Support zu den Verkäufern, kann zwischen den seriösen und den unseriösen Verkäufern unterschieden werden. Die über Jahre aufgebauten Negativmeldungen über das Handeln und Kaufen bei eBay, scheint das Auktionshaus nun los zu sein. Mehr Groll im Internet bauen die User auf PayPal auf und bringen zwar eBay dort auch in Verbindung aber eher untergeordnet. Zumindest steigen die Negativmeldungen über PayPal gegenüber eBay um fast 30 % nach einem 3monatigen Google-Alerts-Test. Allgemein kann sich eBay aber freuen. Der Aufschrei aus dem Mai 2008 scheint abgeklungen zu sein und das Konzept aufzugehen. Glückwunsch!

Presseabteilung
Thomas Reichelt
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