Neues Belehrungsmuster der Widerrufsbelehrung ab 12.04.2008 in Kraft getreten.

22.05.2008 10:53

Unser CEO Ulf Pietruska warnt vor einer neuen Abmahnwelle in Deutschland.
Aktuell hat der Gesetzgeber ein neues Belehrungsmuster vorgelegt, welches zum 12.04.2008 in Kraft getreten ist. Die Anforderungen an einen erfolgreichen Onlineshop werden höher.
Jeder, der sich die Mühe macht, dass Belehrungsmuster der Widerrufsbelehrung selbst einmal zu lesen, erkennt, dass auch in diesem Muster die Formulierung zum Fristbeginn unverständlich ist.
„Mit Gerichtsentscheidungen in den nächsten Jahren ist zu rechnen“ weiß Ulf Pietruska.

Konsequenzen falsch formulierter Widerrufsbelehrungen sind fatal und grundsätzlich abmahnfähig. Praktisch bedeutet dies, dass eine falsch formulierte Widerrufsbelehrung zu einer unbegrenzten Widerruflichkeit von Verträgen führt.
Verbraucher haben so noch nach Jahren das Recht, Ihre Ware zurückzugeben und der Unternehmer muss möglicherweise den vollen Kaufpreis erstatten ohne Wertersatz.

278 wettbewerbsrechtliche Abmahnungen erreichten die Lotex Gesellschaften. 90 % davon waren von so genannten Abmahnanwälten verfasst. Die neue Musterbelehrung wird diese wieder in die Spur schicken. Den Kampf gegen die Abmahnanwälte hat Pietruska und sein Rechtsanwalt Ladusch bereits aufgenommen. Im Report  „Kriegserklärung Abmahnung – wie Sie sich gezielt wehren“ wird insbesondere auf das Widerrufsrecht abgestellt.

“Es ist ein Plage“ sagt CEO Ulf Pietruska. „Arbeitslose Abmahnanwälte suchen bewusst den Weg des kleinsten Widerstandes. Vor 18 Jahren habe ich mich selbständig gemacht. Ich lernte die Erfolgsregeln aus Büchern. Unerschütterliches Selbstvertrauen, Selbstbeherrschung, Gerechtigkeitssinn, Unbeirrbarkeit, überlegtes Vorgehen, Erwartungen zu übertreffen, Zuverlässigkeit, Verständnis, die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen und die Fähigkeit der Zusammenarbeit stehen heute noch als Leitsätze auf der ersten Seite meines Time System. 5 Jahre Onlinetätigkeit lassen den Punkt Gerechtigkeitssinn verblassen, wenn ich sehe wie Onlinehändler munter abgemahnt werden. Ich habe sehr viel Respekt vor dem Beruf des Rechtsanwaltes. Wer diesen Beruf nach den Grundsätzen seiner Zulassung ausführt, verdient Respekt. Unverständlich bleiben für mich aber die Unworte „Abmahnwelle“ und „Abmahnanwalt“. Einige dieser Berufsgruppe verunglimpflichen den Stand der Rechtsschaffenheit und des Gerechtigkeitssinnes, wenn wieder gut gemeinte Vorlagen, wie die neue Musterbelehrung vom 12.04.2008, dazu führen werden neue „Abmahnwellen“ zu produzieren. Der Schritt einen Report gegen diese Abmahnwelle zu verfassen war richtig und wird angenommen. Ich möchte den Punkt Gerechtigkeitssinn nicht aus meinem Time System verbannen." schließt Pietruska.

Presseabteilung
Thomas Reichelt