Der letzte Schliff: Auf den Bohrer kommt es an - Werkzeugabteilung

30.01.2011 12:56

Wer etwas bauen will, braucht viele Fähigkeiten. Und er braucht Hilfsmittel. Einer der wichtigsten und am häufigsten durchgeführten Arbeitsschritte ist sicherlich das Bohren. Doch Bohren ist nicht gleich Bohren. Bevor man sich entschließt, ein Loch zu bohren, muss man sich die Frage stellen, welche Bohrmaschine sich am besten für die Aufgabe eignet. Doch nicht weniger wichtig ist die Frage des passenden Bohrers. Der Online-Handel bietet hier eine große Auswahl an speziellen Bohrern.

Jedes Material erfordert spezifische Eigenschaften des Bohrers. Betrachtet man etwa Glas, ist schnell klar, dass es eine feine und komplizierte Arbeit ist, in dieses empfindliche Material Löcher zu bohren. Ein Glasbohrer sieht schon auf den ersten Blick anders aus als andere Bohrer. Er erinnert in seiner Optik eher an eine Pfeilspitze als an einen Bohrer. Im Online-Handel erhält man Glasbohrer, die mit diamantgeschliffenen Schneiden ausgestattet sind. Die pfeilähnliche Spitze ist für Bohrungen auf niedrigen Drehzahlen gedacht und bewältigt nicht nur Glas, sondern auch Porzellan oder Fliesen mühelos.

Andere Anforderungen werden an einen Keramik-Bohrer gestellt. Neben Keramik lassen sich mit diesen Bohrern auch Fliesen bohren. Wie der Glasbohrer auch arbeitet dieser Bohrer vornehmlich auf niedrigen Drehzahlen. Er wird im Online-Handel mit Hartmetallschneiden und Keramikschliff angeboten. In jedem Fall sollte man es vermeiden, einen Keramik-Bohrer mit einer Schlagbohrmaschine zu verwenden, dafür ist er nicht geeignet. Eine hochwertige Alternative zum Keramik-Bohrer bietet der Online-Handel ebenfalls. Spezialbohrer mit einer Diamantenbeschichtung können für Arbeiten mit Fliesen und Keramik gleichermaßen eingesetzt werden. Sie sind qualitativ noch hochwertiger.

Der Klassiker unter den Bohrern ist sicherlich der Steinbohrer. Es handelt sich dabei um einen Spiralbohrer, der im Online-Handel in vielen verschiedenen Ausführungen erhältlich ist. Die zylindrische Schaftart ist die am häufigsten verwendete für den Steinbohrer. Wenn man jedoch eine Schlagbohrmaschine verwendet, kann es sinnvoll sein, stattdessen eine Sechskantausführung zu nutzen. Der Vorteil liegt in der Stabilität des Sechskants. Selbst wenn es zu starken Schlägen oder Vibrationen beim Bohren kommt, sitzt sie fest und sicher im Bohrfutter. Wenn die Anforderungen am härtesten sind, müssen es auch die Bohrer sein. Gemeint sind die durch den Online-Handel lieferbaren SDS- oder Hammer-Bohrer. Sie beginnen ihre Arbeit dort, wo andere Bohrer aufhören. Wenn es darum geht, dicke Betonwände zu bearbeiten, ist kein Bohrer besser geeignet als der SDS- oder Hammer-Bohrer. Geht also scheinbar nichts mehr, kommt er ins Spiel.

Presseabteilung
Thomas Reichelt