Onlineshopping - Onlinemarkt ändert sich zu den Vorjahren

24.11.2008 21:01 | Pressearchiv 2008

Mit einem einfachen Netzanschluss ist jeder von uns ein professioneller Einkäufer. Vergleichen, rechnen, sparen. Aber wo findet man auf Anhieb die günstigen Angebote? Wer spezifische Artikel sucht, sollte den direkten Onlineshop desjenigen besuchen, der die gesuchte Ware oder das Artikelsortiment anbietet.

Ein Anruf bei diesem Anbieter lässt Versandkosten zusammenfassen und mit ein bisschen Geschick auch 5 bis 10% Rabatt aushandeln. Das Verkaufsverhalten, der meist großen und zuverlässigen Anbieter, hat sich in den letzten 3 Jahren stark verändert. War es in den Jahren 2002 bis 2006 noch das Auktionshaus Ebay, wo in Massen Artikel zu günstigen Preisen angeboten wurden, um Umschlag zu erreichen, nutzen heute immer mehr Käufer die großen Suchmaschinen für die spezifischen Artikelsuche. Online-Auswertungen zeigen, dass immer weniger Besucher über Auktionshäuser auf die eigenen Webseiten (bei gleichbleibender Artikelanzahl) gelangen.

Aber wo gibt es nun die richtigen Schnäppchen? Ebay hat jahrelang den Preiskampf im Internet bestimmt. Auch heute noch fällt jedem bei der Frage nach einem Schnäppchen als erstes Ebay ein. Aber Vorsicht. Ebay bietet zwar immer noch ein riesiges Angebot an Waren, aber die hohen Gebühren ermöglichen es Verkäufern kaum noch, TOP-Preise anzubieten. Auktionen für gute Ware mit echten Knallerpreisen sind selten geworden.

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Wer ein bisschen Zeit investiert, sollte sich bei den Plattformen im Internet umschauen, die keine oder kaum Provisionen vom Verkäufer abverlangen. Hier geben die Verkäufer gern ersparte Kosten für Gebühren und Provisionen an den Käufer weiter. Die sich ständig ändernde Provisionsmaschinerie bei Ebay zwingt den Verkäufer ebenso ständig, seine Grundkalkulation zu überarbeiten.

Verkäufer die vernünftig und mit gesundem Marktverhalten kalkulieren, legen ihre Handelsspanne und die entstehenden Kosten auf den Endpreis um. Vergleiche ergaben, dass Verkäufer die neben der Präsentation ihrer Waren bei Ebay auch die kostengünstigeren Internetplattformen www.hood.de und www.auvito.de nutzen, daher diese enormen Provisionen als Preisversprechen an ihre Kunden weiter geben. Ebay-Händler können den bei Ebay erhältlichen Turbo Lister nutzen, um Ihre Waren schnell und effizient bei Hood und Auvito hochzuladen. Hood und Auvito berechnen kleine Gebühren für Zusatzoptionen, und finanzieren sich hauptsächlichst durch Werbung.

Noch ein Tipp. Unabhängige Preisvergleichsportale  müssen auch von irgend etwas leben.
Sponsoren von Preisvergleichern sind Händler oder Hersteller, welche diese Portale unterstützen. Daher sind diese Waren natürlich im "Vergleich" innerhalb der Preissuchmaschine immer günstig. Denn wer mit einer Unterstützung rechnen kann, vergleicht innerhalb der Einnahmensquelle. Alles andere würde gegen die bestehende Marktwirtschaft sprechen.

Quelle: 10/2008
Ident. Nr. 255A5-34/08
Abgabegrund: Lotex Gesellschaften Geschäftsbericht 2008
Titel: Kaufverhalten im Internet 2008

Presseabteilung
Thomas Reichelt
Internet: Linkpfeil lotex24 www.lotex24.eu

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